Text-Suche

Wer ist online

1 registrierter Benutzer und 88 Gäste online.

Noch nicht registriert oder angemeldet. Hier registrieren.

Sammlung: Aischylos

Die Sieben gegen Theben Teil 3

o. J., Aischylos

<- vorheriger Text  

Erste Strophe

Chor:
Io, Io! Toren ihr, mißtrauend den Treuen,
Alles Leides ungeschreckt, Unselge,
Das Vaterhaus wolltet ihr mit Macht fahn!

Unselige wohl! Unseliger Tod
Ward ihnen im Sturz des Geschlechtes!

Erste Gegenstrophe

Io, Io! Räuber ihr des Vaterhauses,
Beide bittrer Eigenmacht begierig,
Nun ausgesöhnt seid ihr durch den Blutstahl!

Ja, wahrlich, es hat jetzt Ödipus' Fluch,
Sich vollendet die hehre Erinnys!

Zweite Strophe

Durchbohrt beiden sieh die linke Brust!
O wohl, durchbohrt jammervoll
Von Bruderhand Bruderbrust!
Erschlagen, ach, nenn ich sie!
Weh euch, Brüder, des Wahnsinns,
Weh euch, Flüche zu wechselndem Mord um Mord!
Todwunde – nennst du wohl, was ihren Leib,
Ihr Geschlecht zugleich erschlug? –
In unsagbarer Wut,
In zwietrachtblutigem Mord
Schlug mit des Vaters Fluch!

Zweite Gegenstrophe

Geseufz hallet weithin durch die Stadt!
Es seufzt der Wall, rings erseufzt
Die teure volkreiche Flur.
Den Nachgebornen bleibt der Besitz,
Drum dich, arges Geschlecht,
Drum euch Hader und Haß in den Tod gestürzt!
Ihr Erbteil, Haß im Herzen teilten sie's,
Jedem gleich ein gleicher Teil. 

Doch ihr Erbteil war

Zur Lust ihren Freunden nicht,
Nicht freundlich Ares.

Dritte Strophe

Durchbohrt vom Blutstahl, so liegen beide,
Durchbohrt vom Blutstahl, so harrt auf beide –
Du weißt es wohl, sag mir, wer?
Der Väter Grabstätte harrt!
In Wehklagen ihres Stamms hallt
Des Grames Grabgeleit, jammergeseufzt, tränenreich, herzzerreißend,
Jammererstickt, freudeverwaist, weinend im truglosesten Schmerz,
Daß in der Brust – ach, wie ich weine –
Mir das Herz bricht um die Fürsten beide!

Dritte Gegenstrophe

Wohl mag man gramreich begrüßen beide!
Soviel sie Gram reichten ihrem Volke
Und Schar um Schar allem Feind!
Ihr Vielverderblichen im Kampf!
Gramreich gar vor allen Weibern,
Soviel Kinder je trugen im Schoß, war, die geboren euch hat!
Welche den Sohn selbst zum Gemahl selber erkor, diese gebar,
Daß sie sich so mußten erschlagen
In dem Mordtausche der Bruderhände!

Vierte Strophe

Ja, Bruderhand, gar und ganz vertilgende,
In dem Gericht der Wut,
In dem verwilderten Haß,
Jetzt zum Beschluß der Zwietracht.
Nun ruht ihr Haß, in blutger Erde
Vermischt nun sich ihr Leben, ganz sind jetzt sie eines Blutes!
Der strenge Kampfschlichter ist der pontische,
Heißer Glut entstürzte Feind,
Zweischneidiger Stahl; Erbes strenger Teiler ist
Des blutgen Kriegsgottes Wut, der wahres End
Schuf des Vaters Flüchen.

 

Vierte Gegenstrophe

Ihr Teil erlost haben, ach! die Schuldigen
In dem verhängten Weh;
Unter den Leichen hinab
Dehnt sich ein endlos Erdreich!
Mit wehreich blühndem Jammer haben
Gekränzt nun sie ihr Haus, ein Festlied jauchzen laut zum Schlusse
Die Flüche, wildgellend Lied vom sinkenden,
Allgeschlagnen Heldenstamm!
Im Tor erhöht standen Atas Siegstrophä'n,
Wo beide Tod fanden, wo nach beider Tod
Schwieg der Dämon!

Antigone:
Getroffen trafst du!

Ismene:
Mordend sankst auch du dahin!

Antigone:
Mit dem Speer erschlugst du!

Ismene:
Von dem Speere sankst du!

Antigone:
Weh sinnend du!

Ismene:
Weh duldend du!

Antigone:
O strömt, ihr Tränen!

Ismene:
O strömt, ihr Klagen!

Antigone:
Tot liegst du!

Ismene:
Ein Mörder!

Antigone: 

In meinem Busen wühlt der Schmerz!

Ismene:
Es bricht in meiner Brust das Herz!

Antigone:
Ach wehe, weh! Vielbeweinter du!

Ismene:
Und wieder ganz Unselger du!

Antigone:
Durch den Freund kamst du um!

Ismene:
Und den Freund schlugst du tot!

Antigone:
Zwiefaches Elend!

Ismene:
Zwiefache Klage!

Antigone:
Und wir nun diesem Jammer nah!

Ismene:
Wir, ihre Schwestern, den Brüdern nah!

Chor:
O Moira, nächtige Gramesspenderin!
Heiliger Schatten Ödipus'!
Und du, Flucherinnys,
Allgewaltig nahtest du!

Antigone:
Wehe, weh mir! Bittren Leides bittre Schau!

Ismene:
Die du mir reichtest heimgekehrt!

Antigone:
Nicht kam er heim, zu töten ihn!

Ismene: 

Gerettet selbst, opfert' er sein Leben doch!

Antigone:
Opfert' er sein Leben selbst!

Ismene:
Und entriß es jenem auch!

Antigone:
Trauriges Geschlecht!

Ismene:
Trauriges ertrug's!

Antigone:
Doppelte Trauer des gleichen Grames!

Ismene:
Doppelt beweint in unendlichem Gram!

Antigone:
Trostlos sag ich's!

Ismene:
Trostlos seh ich's.

Chor:
O Moira, nächtige Gramesspenderin!
Heiliger Schatten Ödipus'!
Und du, Flucherinnys,
Allgewaltig nahtest du!

Antigone:
Da sahst du ihn hinabgesandt!

Ismene:
Nicht später sahst auch du ihn da!

Antigone:
Sobald du herkamst gegen ihn!

Ismene:
Den Speer emporhobst gegen ihn!

Antigone: 

Trostlos sag ich's!

Ismene:
Trostlos seh ich's!

Antigone:
Weh mir! O Schmerz! O Schmerz!

Ismene:
Schmerz, Schmerz dem Geschlecht, dem ganzen Land!

Antigone:
Vor allen mir!

Ismene:
Weh, weh! und drüber mir noch!

Antigone:
Ach, weh der unselgen Not!

Ismene:
Eteokles, herrlichster Fürst und Herr!

Antigone:
Weh, weh! Ihr aller Müh Beladenste!

Ismene:
Weh, weh! ihr Unheiltaumelrasenden!

Antigone:
Ach, wehe weh! Wo begraben wir sie hin?

Ismene:
Ach, wo zumeist es ehrenreich!

Antigone:
Ja! Ja! Beim Vater, Gram bei Gram!

(Ein Herold tritt auf)

Herold:
Verkünden muß ich, was des Volkes hoher Rat
Der Stadt des Kadmos hat geboten und gebeut.
Eteokles, weil er treuen Sinn dem Land bewährt,
Soll seiner Heimat liebes Grab zur Ruh empfahn; 

Denn ihren Feinden wehrend fand er seinen Tod,

Den heimischen Tempeln treu sich weihend fiel er da,
Wo jedem Jüngling schönster Tod zu finden ist.
Doch seines Bruders Polyneikes Leiche soll
Grablos zum Raub den Hunden dahingeworfen sein,
Von dem verwüstet läge dies Kadmeerland,
Wenn seiner Lanze nicht ein Gott entgegenstand;
Auch noch im Tode soll er so verworfen sein
Den Göttern seiner Väter, die er so mißehrt,
Daß er mit fremdem Volk die Stadt zu nehmen kam.
So denn von raubeinsamen, scheuen Vögeln wird,
Ehrlos begraben, würdger Ehren er sich freun,
Doch keine Hand ihn finden, die ihm ein Grab erhöht,
Und keines Grablieds heilge Klagen ihm sich weihn,
Vergessen aller Pflicht er, allen Freunden sein.
Also geboten hat des Volkes hoher Rat.

Antigone:
Ich aber sage dies des Volkes hohem Rat:
Und wenn ihn denn kein andrer mitbegraben will,
Will ich ihn doch begraben, will die Gefahr verschmähn,
Zu begraben meinen Bruder; nimmer scheu ich mich,
So ungehorsam mich zu weigern des Gebots.
Ein großes Wort, geboren sein von einem Schoß
Der armen Mutter, eines schuldigen Vaters Blut!
Drum, meine Seele, gern dem Ungernfrevelnden
Weih lebend dich dem Toten treu und schwesterlich!
Nein, diesen Leichnam soll der hungerwilde Wolf
Mir nimmermehr zerfleischen; hoffe keiner das!
Nein, selbst bereiten will ich, ob ein Mädchen auch,
Die fromme Grabesweihe und ein frommes Grab,
Will tragen ihn in meines Byssoskleides Schoß,
Ihn selbst bestatten. Wehren soll es keiner mir.
Wohl wird zur Tat sich einen Weg mein Mut erspähn.

Herold:
Doch ich ermahn dich, trotze nicht dem ganzen Volk!

Antigone:

Doch ich ermahn dich, nicht verkünd Unnützes mehr!

Herold:
Streng pflegt ein Volk sein, wenn es dem Untergang entkam.

Antigone:
Streng sei es, der bleibt nun und nimmer ohne Grab!

Herold:
Und den die Stadt haßt, ehrtest du des Grabes doch?

Antigone:
Noch war an ihm nichts hassenswert den Ewigen.

Herold:
Nichts, bis in Gefahr er stürzte dieses teure Land.

Antigone:
Als Feind verstoßen nur vergalt er seinem Feind.

Herold:
Doch statt des einen büßten alle seinen Haß.

Antigone:
Begraben dennoch werd ich ihn, sprich weiter nicht.

Herold:
Doch eigenmächtig! Wiß es wohl, ich sage nein!

(Der Herold ab; es setzen sich die Züge der beiden Leichen in Bewegung, der des Eteokles folgt Ismene, der des Polyneikes Antigone)

Chorführerin:
Weh, weh dir!
Trotzsinnende, stammaustilgende Wut
Der Erinnys, die so jetzt Ödipus' Stamm
Bis zur Wurzel hinab graunvoll austilgt!
Was will, was soll ich? Wie rat ich mir recht?
Wie ertrag ich es gar, zu beweinen dich nicht,
Dich nicht in die Gruft zu geleiten;
Doch ach, es erschreckt mich, es scheucht mich zurück
Die Furcht vor dem Volk.
Dich freilich erhebt viel feiernder Schmerz,
Doch der soll still, ohn klagend Geleit, 

Von dem einsamen Gram nur der Schwester beweint,

Hingehn? Wer könnte gehorchen?

Erster Halbchor (Polyneikes' Leiche folgend:)
    So bestrafe die Stadt, so bestrafe sie nicht,

 

 

 

 


Wer dich, Polyneikes, beweinet;
Mit wollen wir gehn, ihn begraben mit dir,
Ihn geleiten zur Ruh, denn das Volk auch hat
Anteil an dem Gram. Und zu andrer Zeit
Wird ein andres dem Volke gerecht sein.

Zweiter Halbchor (Eteokles' Leiche folgend:)
Wir aber, wir gehn mit dir, wie die Stadt,
Wie ein heiliges Recht es geboten.
Nach der Ewigen Schutz, nach Zeus' Allmacht
Hat der ja zumeist die Kadmeia geschützt,
Daß sie nicht hinschwand,
Daß sie nicht vor den Fluten des feindlichen Heers
In den Abgrund sank der Vernichtung. –]

 

       ENDE 

  • Text-Herkunft: Gemeinfrei
  • Text-ID 2598
  • Hinzugefügt am 08. Sep 2013 - 19:46 Uhr

Aufrufe: 7 | Downloads: 0

<- vorheriger Text  

Verwandte Suchbegriffe

brust, herz, freund, schwester, bruder

Einsteller: sophie-clark

Kommentieren

1 Kommentar

  1. sophie-clark

    Die Prophezeihung des Orakels von Delphi,die besagte,daß Ödipus seinen Vater ermorden und seine Mutter heiraten würde,hat sich erfüllt.

    20. Okt 2015 - 07:55 Uhr

 

Alle Texte der Sammlung "Aischylos"

Dichtung > Dramatik > TragödieAischylos | in: Aischylos | o. J.

Der gefesselte Prometheus Teil 1

mehr…

  Titelverzeichnis auf eigenmensch.as von A-Z   Kratos und Bia (Kraft und Gewalt),  Riesengestalten Hephaistos Prometheus Chor der

 

Dichtung > Dramatik > TragödieAischylos | in: Aischylos | o. J.

Der gefesselte Prometheus Teil 2

mehr…

Kratos: Wir stehn am fernsten Saum der Welt, dem skythischen Gelände jetzt, in unbetretner Einsamkeit. Hephaistos, du wirst eingedenk jetzt sein des Amts,

 

Dichtung > Dramatik > TragödieAischylos | in: Aischylos | o. J.

Der gefesselte Prometheus Teil 3

mehr…

Erste Strophe Chor: Du fürchte nichts; freundlichen Sinns ist unsre Schar wechselgeschwinden Flügelschlags diesem Geländ Eilig genaht; sobald ich Des

 

Dichtung > Dramatik > TragödieAischylos | in: Aischylos | o. J.

Der gefesselte Prometheus Teil 4

mehr…

Erste Strophe Chor: Ich klag um dein traurig Geschick, Prometheus, vorperlen die Tränen, meines Auges feuchtem Gestad zitternd entströmt; Der Wange Flur

 

Dichtung > Dramatik > TragödieAischylos | in: Aischylos | o. J.

Der gefesselte Prometheus Teil 5

mehr…

(Io, des Inachos Tochter, kommt gestürmt; Hörner bezeichnen ihre Verwandlung zur Kuh) Io: Welch Land? Welch Volk? Wen seh ich da hoch In die Fesseln

 

Dichtung > Dramatik > TragödieAischylos | in: Aischylos | o. J.

Der gefesselte Prometheus Teil 6

mehr…

Erste Strophe Chor: Weise, ja weise genannt Sei, wer zuerst sich dies in Gedanken ersann und lehrenden Worten es aussprach, Daß die Brautwahl passend dem

 

Dichtung > Dramatik > TragödieAischylos | in: Aischylos | o. J.

Die Eumeniden Teil 1

mehr…

  Titelverzeichnis auf eigenmensch.as von A-Z   Personen Die pythische Seherin Apollon Orestes Klytaimestras Schatten Chor der

 

Dichtung > Dramatik > TragödieAischylos | in: Aischylos | o. J.

Die Eumeniden Teil 2

mehr…

Erste Strophe Chor: O neue Götter, alt Gesetz und uraltes Recht, Ihr rennt sie nieder, reißt sie fort aus meiner Hand! Und ich Unselge, schmachbeladen,

 

Dichtung > Dramatik > TragödieAischylos | in: Aischylos | o. J.

Die Grabesspenderinnen Teil 1

mehr…

  Titelverzeichnis auf eigenmensch.as von A-Z   Personen Orestes Pylades Elektra Klytaimestra Kilissa Aigisthos

 

Dichtung > Dramatik > TragödieAischylos | in: Aischylos | o. J.

Die Grabesspenderinnen Teil 2

mehr…

Erste Strophe Orestes: Vater, du armer Vater, was bringen dir, sagen dir kann ich, Das tief reichte zu dir hinab, wo du in Grabes Nacht ruhst? Gleich

 

Dichtung > Dramatik > TragödieAischylos | in: Aischylos | o. J.

Die Grabesspenderinnen Teil 3

mehr…

Erste Strophe Chor: Erde wohl nähret manch riesengrausig Ungeheur, Tief in Meeres dunklem Grund wimmelt wohl Manch Knäul menschengierger Scheusale,

 

Dichtung > Dramatik > TragödieAischylos | in: Aischylos | o. J.

Die Grabesspenderinnen Teil 4

mehr…

Zweite Strophe Götter ihr, die ihr der vielreichen Schatzkammer wachet im Palast, Götter, hört mich gnädig an! Auf denn! Einst verübter Freveltat

 

Dichtung > Dramatik > TragödieAischylos | in: Aischylos | o. J.

Die Schutzflehenden Teil 1

mehr…

  Titelverzeichnis auf eigenmensch.as von A-Z   Chor der Danaiden Danaos Pelasgos,  König der Argeier Herold  

 

Dichtung > Dramatik > TragödieAischylos | in: Aischylos | o. J.

Die Schutzflehenden Teil 2

mehr…

Sechste Strophe Dies harte Los, wir sagen, wir klagen es laut. Dies bittre, gellende, tränenentquellende Weh, Ach weh uns, weh! Im heißen Wehruf

 

Dichtung > Dramatik > TragödieAischylos | in: Aischylos | o. J.

Die Schutzflehenden Teil 3

mehr…

Erste Strophe Chor: Herr aller Herrn, Seligster du der Seligen, Aller Gewalt Gewaltigster, Zeus in den Himmeln droben, Hör uns, erhör uns gnädig!

 

Dichtung > Dramatik > TragödieAischylos | in: Aischylos | o. J.

Die Schutzflehenden Teil 4

mehr…

Dritte Strophe Nimmer ein menschenhinraffender Schwindel mag Spaltend sich auf sie stürzen, Tränenerzeugenden Kampf sonder Gesäng und Gepräng, Ein

 

Dichtung > Dramatik > TragödieAischylos | in: Aischylos | o. J.

Die Sieben gegen Theben Teil 1

mehr…

  Titelverzeichnis auf eigenmensch.as von A-Z   Eteokles Bote Chor thebanischer Jungfrauen Ismene Antigone Herold  

 

Dichtung > Dramatik > TragödieAischylos | in: Aischylos | o. J.

Die Sieben gegen Theben Teil 2

mehr…

Erste Strophe Chor: O du, des Ödipus Teuerer Sohn, voll Angst hört ich der Wagen heranrasselnd Getös, Getös, Da von den radrollenden Naben es laut

 

Dichtung > Dramatik > TragödieAischylos | in: Aischylos | o. J.

Die Sieben gegen Theben Teil 3

mehr…

Erste Strophe Chor: Io, Io! Toren ihr, mißtrauend den Treuen, Alles Leides ungeschreckt, Unselge, Das Vaterhaus wolltet ihr mit Macht fahn! Unselige