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Was ist eigenmensch.as? Was ist eigenmensch.as?

Eigenmensch.de ist das Texte- und Literaturportal im Ad-Share Portal-Netzwerk. Du kannst hier eigene Werke oder gemeinfreie Fremdtexte aller Genres kostenlos einstellen und erzielst zugleich mit jedem hochgeladenen Text Einnahmen durch Werbung, die auf Deinen Seiten geschaltet wird.
Eigenmensch.de  soll beitragen, Wissen und Werke zu bewahren und
ist frei zugänglich und kostenlos für jeden.

 Gemeinsam geht mehr: Vorteile für alle Beteiligten

Der Geben-und-Nehmen-Kreislauf auf eigenmensch.as: Vorteile für alle durch Gemeinschaft, Teilen und Partizipation.


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Wenn Du mehr über die konkreten Intentionen und Hintergründe zur Etablierung des Portals eigenmensch.as erfahren willst, wird Dich der folgende Artikel interessieren. Er erschien zur Eröffnung von eigenmensch.as auf ad-share.com, d
em Systemportal des Ad-Share Netzwerkes:


Schreiben für den Verlag oder für die Leser?

Wer schreibt, will Leser erreichen. Außer in persönlichen Textformen wie dem Brief, konnte der Schreibende aber in der Vergangenheit seine Leser nicht direkt, sondern nur über einen großen Umweg erreichen: Eine dritte Stelle war nötig, meist ein Verlag, welche das Wortwerk druckte und unter die Leute brachte - eine Institution, die zwischen Leser und Schreiber stand, aber aus technischen Gründen notwendig war.

Vervielfältigung in Form von Druck, Marketing und traditioneller Vertrieb erforderten hohen Ressourceneinsatz (Kapital, Maschinen, Arbeitskraft), was naturgemäß zur Folge hatte, dass die Frage des zu erwartenden Absatzes immer mehr im Fokus der Betrachtung stand. Schließlich sollte das investierte Kapital ja plus Gewinn zurückfließen.

Es gab also starke Filter, die schon VOR der Veröffentlichung selektierten, was - letztlich im Sinne der Kapitalverwertung - „gut genug“ für die Leser (Käufer) schien, um es zu drucken und zu verbreiten. Die Machtstellung des Verlages war unumstritten.

Nach der Entscheidung für einen Text - und implizit der Entscheidung gegen viele andere - setzte sich die Vermarktungs-Maschinerie in Gang mit dem einzigen Zweck, nicht in erster Linie Leser für das Werk zu finden, sondern potentielle Abnehmer zum Kauf zu bewegen, also Käufer zu „generieren“.

Früher: Erst zahlen, dann lesen?

Umgekehrt musste der interessierte Leser sich zunächst zum Käufer wandeln, also Geld einzahlen, um das Werk vollständig lesen zu können. Anders als bei anderen Waren üblich, konnte der Leser den Text, den er lesen wollte, nicht vor dem Kauf prüfen, sondern musste zunächst bezahlen - im Vertrauen auf Klappentext, Auszüge oder Vorabdrucke. Die klassische Folge „Erst die Ware, dann das Geld“ war beim Texterzeugnis umgekehrt zu „Erst das Geld und dann die Ware“ und stand damit quasi auf dem Kopf.

Es gab Jahrhunderte lang die eigentlich absurde Situation, dass ein Dritter, der weder Schöpfer noch Rezipient war, zwischen Leser und Schreiber stand und entschied, welche „Musik wann und wo gespielt“ wurde.

Das Verhältnis zwischen Schreiber und Leser war also in der Vergangenheit durch zwei Merkmale gekennzeichnet:

  • Nicht der Autor, sondern Verlagsgremien entschieden, welche Textwerke überhaupt auf den Markt gelangten.
  • Der Leser musste zunächst Geld einzahlen, und kam erst danach in den vollen Genuss eines Werkes.  

Des Wortes Wert - schreiben, teilen…

Wer schreibt, will sich entäußern. Wer sich entäußert, will sich mitteilen. Sich mitteilen schließt den Begriff des Teilens mit ein. Ich teile etwas von mir mit, ich teile etwas von mir mit anderen. Dieser andere ist der Leser, der aus meinem wortwert = eigenmensch.asSchriftwerk etwas erhält, erntet, entnimmt, was ihm schön oder nützlich ist. Das ist das Wesentliche in der schöpferischen, befruchtenden und oft magischen Verbindung zwischen Lesendem und Schreibendem.

Eigenmensch.de als freies Literaturportal konzentriert sich auf diesen Kern und macht ihn wieder zur Hauptsache zwischen Leser und Schreiber. Auf eigenmensch.as ist das Schreiben wichtig, das Lesen und der Austausch darüber:

  • Der Autor selbst (kein Gremium) entscheidet, welche Texte er publiziert. 
  • Der Autor teilt kostenlos seine Werke und findet Leser.
  • Der Leser hat freien und kostenlosen Zugang zu Textwerken.
  • Die Leser selektieren durch Nutzung, Kommentare, Direktkontakt zum Autor.

...und verdienen

Worte werden Wert. Worte werden zu Werken und verdienen in des Wortes doppelter Bedeutung, nämlich Anerkennung und Einnahmen, also Verdienst für Verdienste, Vergütung für Güte, Einnahmewert für Lesewert.

Auf eigenmensch.as wird Werbung geschaltet. Nichts Neues und üblich im Web. Neu und anders ist aber, dass eigenmensch.as sich - wie alle Portale des Ad-Share-Netzwerks - der Idee des Ad-Revenue-Sharing verpflichtet hat.

Das bedeutet, dass alle Werbeinnahmen eines Portals gerecht aufgeteilt werden auf alle seine Leistungsträger und das sind eben nicht nur die, welche eine Website ins Web stellen und betreuen, sondern vor allem jene, welche mit ihren Inhalten ein Portal erst lebendig, prall und saftig werden lassen.

Darum erhalte ich als Autor auf eigenmensch.as die durch meine Seiten generierten Werbeeinnahmen.

Anders als auf dem traditionellen Weg ist der Leser auf eigenmensch.as nicht mehr gezwungen, sein Geld aus der Hand zu geben, bevor er erst danach durch Lesen des Stoffes erfährt, ob sich seine Investition auch gelohnt hat. Der Leser erhält umgekehrt das Lesegut sofort und ohne Beschränkung. Auf diese Weise wird die Bezahlschranke, die früher vor dem Lesen eines Stoffes lag, jetzt im Interesse des Lesers auf den Zeitpunkt des Lesens selbst verschoben.

Damit bestimmt der Leser als Leser - nicht mehr als Käufer (!) - direkt durch die Nutzung meiner Texte, wie viel ich verdiene. Und zwar durch verschiedene Aktionen:

  • Stöbern und Lesen des Stoffes: Aufrufen der Seiten.
  • Herunterladen von (optional) eingestellten Download-Dateien.
  • Bewerten durch Drücken des „Like“ Buttons.
  • Direkte Weiterempfehlung auf Facebook, Twitter und/oder Google+.

Diese Leseraktionen werden gezählt und bestimmen, wie groß monatlich mein Auszahlungsanteil am zu verteilenden Werbekuchen ist.

Und da es digital nie eine vergriffene Auflage geben kann und meine Texte online immer verfügbar bleiben, fließen die Einnahmen immer weiter. Monat für Monat, Jahr für Jahr - solange ich das will.

Gemeinfreie Texte einstellen

Eigenmensch macht Textschöpfungen frei zugänglich. Und zwar selbst verfasste wie auch solche, auf denen kein Urheberrecht mehr liegt und die gemeinfrei sind. Gemeinfrei sind in Deutschland Texte von Autoren, die seit 70 Jahren tot sind. Wer also selbst nicht schreibt, aber an Literatur im weitesten Sinne interessiert ist, hat auf eigenmensch.as die Möglichkeit, gemeinfreie Texte einzustellen, anderen frei zugänglich zu machen und damit ebenfalls einen Verdienst zu erzielen.

Literatur für alle. Von allen.

Über Jahrtausende aus der bildlichen Mitteilung hervorgegangen ist das Setzen und Anordnen von Zeichen zu Sinnzusammenhängen, das Schreiben, seit Urzeiten ein wesentlicher Ausdruck menschlicher Schöpfungskraft und menschlichen Gestaltungswillens. Geronnene Sprache - eingefroren und doch im besten Fall voller Feuer.

Eigenmensch.de will Ort sein für Sprache, Haus des Wortes, Hort der Bewahrung von Wissen und Werken in Prosa und Dichtung. Ohne institutionelle Begrenzung oder Vorzensur durch Gremien, frei zugänglich für jeden, ein Platz des offenen und fruchtbaren Austausches zwischen Autor und Leser.

Und jetzt genug der Worte: Lets go public!

 

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(Autor: Frank Jeroma)